“Vielleicht mit dir” von Sandra Gernt
(Louis und Cosmo sitzen auf einer Brücke und beobachten eine Schwanenmutter mit ihren Küken)
Cosmo (begeistert): Die Kleinen sehen richtig flauschig aus. Richtig niedlich.
Louis: Die bleiben aber leider nicht so klein.
Cosmo: Gut, dass Merle nicht mit dabei ist. Sie würde sicher alle mit nach Hause nehmen wollen.
Louis (verdreht die Augen): Und dann würde sie uns losschicken um Futter für die Fellkugeln zu suchen und wir müssten die zwei Stubentiger von den Mamas davon abhalten die Minivögel aufzufressen! Haustiere sind einfach super anstrengend!
Cosmo: Ach, es ist aber auch irgendwie schön.
Louis: Nee, gar nicht. Stell dir mal vor, die Mamas hätten auch Hunde so wie die Mutter von Ben. Dann müssten wir jeden Tag Gassi gehen und Welpen erziehen und so.
Cosmo: Bens Mama züchtet Jack Russels. Das ist wirklich mit viel Arbeit verbunden. Aber ich finde so einen kleinen Charly wäre doch schön.
Louis: NEIN, bloß keinen Hund, es reicht schon, dass mein Chef ein Kojote ist. Aber ich gebe zu, dass Bens Hund Charly ein sehr aufmerksamer und sympathischer Zeitgenosse ist und ohne ihn wäre vermutlich die Oma von…
Cosmo: Spoiler!
Louis: Aber die Schwäne da unten können noch nicht mal lesen!
Cosmo: Sicher ist sicher. In Sandra Gernts Buch “Vielleicht mit dir” zieht Ben zu seiner demenzkranken Großmutter. Schon am ersten Tag lernt er den jungen Studenten Sven kennen und beide freunden sich schnell an.
Louis: Ohne Ben würde Sven sicher verhungern, weil seine Eltern….Cosmo: Och wie süß, das kleine Schwänchen da links gähnt.
Louis (Irritiert): Wenn ich gähne, sagst du immer nur, ich soll die Pfote vors Mäulchen halten. Bens Oma ist übrigens eine Person, mit der es nie langweilig wird. Also ich wäre ja gerne mal mit ihr zusammen Auto gefahren, ich verstehe gar nicht warum….
Cosmo: Oh schau mal, der Schwan dahinten, das ist sicher der Papa.Louis: Kann sein. Aber ich will erstmal weiter über Bens Oma reden. Sie hat in ihrem Gartenschuppen nämlich ein besonders Mäuse Problem. Als sie das erfährt, dass diese Mäuse F…
Cosmo: Also ich finde es sehr nett von Ben, dass er sich um seine Oma kümmert. Und die Geschichte um Ben und Sven ist einfach sehr schön geschrieben. Es gibt traurige und lustige Momente und es ist einfach ein Buch fürs Herz.
Louis: Das hast du aber schön gesagt. Oh, und schau mal, die Schwanenkinder und die Mama sind eingeschlafen.
Cosmo: Dann sollten wir jetzt besser gehen und sie in Ruhe lassen.
(Pfote in Flügel spazieren die zwei Hägelgenten davon)

