
„Da Vinci und das Hecheln der Mona Lisa“ von Kay Monroe
(Die Häkelmama hat einen neues Regal bekommen. Louis und Cosmo helfen beim einräumen)
Louis (keuchend): So der dicke Wälzer steht dann nun auch auf seinem Platz.
Cosmo: Yep.
Louis: Ich verstehe nicht, warum die Häkelmama sagt, es sei leichte Literatur, die sind garnhaftig schwer! Und diese dünnen, gelben Heftchen mit denen die Hollandmama ihre Schüler quält, sollen angeblich schwer sein! Pfff – die hat ja gar keine Ahnung!
Cosmo (schielt auf den noch nicht eingeräumten Bücherstapel): Wir haben noch nicht mal die Hälfte geschafft.
(Louis hüpft runter zu dem Bücherhaufen)
Louis (schaut sich die Titel an): Das sind aber keine Gay Romanzen, die sie normal so oft liest. Warum liest sie eigentlich so gerne Gay Bücher?
Cosmo: Das ist eine Frage, die sich schon viele gestellt haben. Weibliche Wesen scheinen da ein besonderes Mysterium draus zu machen.
Louis: Die Schwester von Dylan liest diese ja auch gerne. Das erwähnt sie, als sie dem verdutzten Leon ihr Baby in die Hände drückt um den beiden Streithähnen zu helfen sich wieder zu vertra….
Cosmo (hustet): Spoiler!
Louis: Hast du dich verschluckt?
Cosmo: Nein, die Bücher sind nur etwas staubig.
Louis: Ach so.
Cosmo: In Kay Monroes „Da Vinci und das Hecheln der Mona Lisa“ lernt Journalist Dylan beim Gassi gehen mit seinem Hund Da Vinci, den gut aussehenden Leon kennen.
Louis (unterbricht ihn): Und Da Vinci lernt Mona Lisa kennen, das ist die Hündin von Leon. Zwischen den beiden kanivorischen, sabber Viechern funkt es sofort und auch die Herrchen scheinen voneinander abgeneigt zu sein. Doch dann stellt sich heraus, dass Leon…
(Ein Buchstapel fällt um, eine Staubwolke wirbelt hoch und Louis beginnt zu husten)
Cosmo: Huch, da bin wohl etwas ungeschickt gewesen.
(er klopft den immer noch hustenden Louis auf den Rücken)
Cosmo: „Da Vinci und das Hecheln der Mona Lisa“ ist ein typischer „Monroe“. Zuckersüß und liebevoll geschrieben und man schließt mit einem zufriedenen Lächeln das Buch am Ende zu. Und wer Hunde hat, wird bestimmt den einen oder anderen Moment wieder erkennen.
Louis (kichert): So wie die Situation mit dem Topf voll Bolognesesoße, der…
Cosmo: Wir sollten weiter einräumen, wenn die Mama dann nach Hause kommt, freut sie sich sicher.
Louis: Stimmt.
(Nach einer Weile, kommt die Häkelmama ins Zimmer, stolz zeigen die Häkelgenten was sie getan haben)
Louis: Schau mal Mama! Alles eingeräumt!
Häkelmama (verdutzt): Ehm ja, danke! Aber diese Bücher hatte ich aussortiert um sie an die “Bücherei” zu spenden.
Louis und Cosmo: Waaas?!
