„Baustellenindianer und Busmäuschen“ von Ashan Delon
Louis: „Der Titel ist irreführend, weder wandelt sich jemand in ‘nen Indianer noch in eine Maus.“
Cosmo (schaut verträumt das Cover an): …..
Louis: „Hey Erde an Büffelchen, bist du noch da oder gedanklich auf ‘ner Baustelle?“
Cosmo: „Bau-was? Huch!“
(schaut ertappt)
Louis (schaut schmunzelnd zu Cosmo): „So lange du dir nur Appetit holst, am Möhrchen geknabbert wird nur Zuhause!“
Cosmo (räuspert sich): „Das können wir später alleine weiter bereden. Also zum Buch, das….“
Louis: „… echt ein wahnwitziger dicker Schmöker ist!“
Cosmo: „Aber es liest sich flüssig und schnell weg. Die Hauptcharaktere Jeremias und Manuel lernen sich kennen und ihre Beziehung baut sich ausführlich und langsam auf.”
Louis: „Langsam? Die Zwei landen sehr schnell in der Kiste!“
Cosmo: „So meinte ich das eher nicht, sondern wie die Gefühle zwischen den Beiden sich entwickeln und wie sie mit den vielen Problemen umgehen, mit denen sie konfrontiert werden. Alles wird ausführlich und nachvollziehbar beschrieben, ohne dass man das Gefühl hat, dass die Autorin schnell ein paar Ereignisse zusammenfasst.
Louis: Wobei ich sagen muss, dass die Manier, wie die Beiden sich kennenlernen und zusammenkommen, echt super witzig ist. Das war an so einem heißen Tag im Juli, Auto von Jeremias war kaputt und da er eine Taxiphopie hat, fährt er mit dem Bus zur Arbeit. Da sieht er zum ersten Mal Manuel auf einer Baustelle und dieser ihn. Am zweiten Tag ist Manuel so erfindungsreich um….
Cosmo: „Louis – erinnere dich, nicht spoilern!“
Louis: „Ja aber…!“
Cosmo: „Kein aber, es reicht zu sagen, dass die erste Kontaktaufnahme zwischen den Beiden wirklich sehr pfiffig und schlau ist.
Louis: Ich will aber wenigstens darauf hinweisen, dass der Jeremias mit Nachnamen Bauer heißt, aber kein Verwandter von mir ist! Habe extra Merle und Jamie drauf angesetzt, man kann ja nie wissen, aber er ist kein Bauer aus meiner Baumwollschwanzlinie.
Cosmo: „Mir gefällt, dass Manuel Spanier ist und Jeremias Deutscher. Ich mag Liebesgeschichten zwischen zwei verschiedenen Nationalitäten.“
Louis: „Ach mein Amiboy… (schaut verliebt).“
Cosmo: „Nebenbei lernt man noch ein wenig Spanisch.“
Louis: „maldita mierda – du hast Recht.”
Cosmo (seufzend): Ich meinte nicht unbedingt diese Worte.
Louis: “Te amo, mi búfalo.”
Cosmo: “Ohhh Hasi (küsst ihn ausgiebig).“
Das Gespräch der Beiden endete hier abrupt weil sie sich anderweitig beschäftigen.

