„Zugzwang“ von Kaiden Emerald

(Cosmo sitzt am Tisch und schreibt)

Louis (schielt auf den Text): Was schreibst du da?

Cosmo: Unsere Einsatzberichte für Trevor, wir hängen hinterher.

Louis: Oh…

Cosmo (etwas verstimmt): Es ginge schneller, wenn du mir helfen würdest.

Louis (ablenkend): Und ich dachte schon, du wärst nun auch unter die Schriftsteller gegangen und schreibst einen Krimi.

Cosmo (grinst): Ich weiß genau wen du meinst. Aber weder heiße ich Leigh, noch lebe ich im Vikorianischen London. Mein Name ist Cosmo, wohne bei Häkel- und Hollandmama und unser Chef Trevor will die Berichte heute Nachmittag auf seinem Schreibtisch.

Louis: Aber du musst zugeben, dass die Geschichte um Leigh und Tane spannend war. Immerhin war es in der Zeit absolut verboten, mit einem gleichwolligen und gleichgeschlechtlichen Partner zusammen zu sein. Wie soll man da zueinander finden, ohne eventuell das böse Auge der Justiz auf sich zu ziehen.

Cosmo: Stimmt. Und man fühlte sich schnell in die Zeit hineinversetzt. Es ist schon fast schade, dass die Geschichte so kurz war. Ich hätte gerne noch viel mehr von den beiden gelesen.

Louis (schelmisch): Aber dafür war es spannend bis zur letzten Seite, im Gegensatz zu deinen Berichten!

Trevor (kommt dazu): Habe ich das Wort Berichte gehört? Cosmo, bist du fertig?

Cosmo: Eh, noch nicht ganz, fast. Louis und ich brauchen zusammen sicher nicht mehr lange….(Cosmo schaut sich suchend um)Louis! Loooouis!

(von seinem Audubon-Baumwollschwanzkaninchen ist keine Spur zu sehen. Seufzend schreibt Cosmo alleine weiter…)

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